Die Familie Brem bewirtschaftet nun schon in der achten Generation den Traditionsgasthof in Ketterschwang. Und dass der Landgasthof in Ketterschwang auf eine lange Tradition zurückblicken kann zeigen so manche Details in dem komplett sanierten Haus. Da ziert eine uralte Ofenplatte den Ofen in der Gaststube, alte Fotos zeigen die einstige "Tavern-Wirtschaft" und in einem Glaskasten zieht ein Jahrhunderte altes Salzwagengespann die Blicke der Gäste auf sich. Blicken wir zurück:

Im Jahre
wird das Haus Brem erstmals erwähnt als Tavernwirtschaft.

kaufte Franz Anton Mayer, der damalige Besitzer des Gasthauses, das angrenzende Anwesen dazu. Dieses Gehöft gehörte Kloster Steingaden, der Gasthof hingegen zum Kloster Irsee.

brannte der landwirtschaftliche Teil samt Gastwirtschaft ab, ein Jahr später konnte jedoch schon wieder Richtfest gefeiert werden.

Bis 1896 wurde im Gasthaus Brem auch Bier gebraut. Wo sich heute der Festsaal befindet war früher die Brauerei untergebracht. Danach wurde das Haus von German Brem als Gasthaus mit Landwirtschaft geführt.


Der große Saal wurde erst im Jahr anlässlich der goldenen Hochzeit von Theresia und German Brem gebaut. Dort fanden auch zahlreiche Theateraufführungen statt. Vor 16 Jahren richteten Irmgard und Anton Brem, der heutige Seniorchef, über dem Festsaal Gästezimmer ein.

Was allerdings damals modern war, ist heute selbstverständlich nicht mehr zeitgemäß.
Deshalb entschloss sich die Familie Brem zu einem Neu- und Anbau. Gaststube, Saal und Sanitärbereiche wurden behinderten- und rollstuhlgerecht umgebaut. Und für die Hotelgäste steht nun auch ein Fahrstuhl zur Verfügung.

 

 

 



Ofenplatte 1907